In prunkvoller Demut gepilgert – Barock, Absolutismus und Heilige Allianz in Altötting

Michael Glaß am 30.10.2019

2019-altoettinger-dioramenschau-max-emanuel2 Foto: Roswitha Dorfner
Altöttinger Dioramenschau: Das Schaubild zeigt Kurfürst Max Emanuel (r.) neben Kaiser Leopold I., davor zwei bayrische Palastgardisten und zwei Stängler. Im Hiuntergrund die Barockkulisse des Kapellplatzes, wo kaiserliche und bayerische Truppen Aufstellung genommen haben.

Altötting, 9. März 1681: Mitten in einem See aus Regenwasser, das sich in den vorangegangenen Tagen auf den Kapellplatz ergossen hat, steht die kleine Kapelle. Kaiserliche und bayerische Truppen haben Aufstellung bezogen, wirken aber recht klein vor der prachtvollen Barock-Kulisse des Kapellplatzes. Für Kaiser Leopold I. (1640-1705) und Kurfürst Maximilian II. Emanuel (1662-1726) sind Bretter ausgelegt. Im Dioramenbild von Reinhold Zellner sind die beiden Fürsten gerade auf dem Weg von der Kapelle in die Dechantei.

Im Tor war­ten zwei bay­ri­sche Palast­gar­dis­ten und zwei Stäng­ler. Bereits tags zuvor soll sich Kur­fürst Max Ema­nu­el für eine ers­te kur­ze Audi­enz beim Kai­ser gar stat­lich (heraus)gebuzt” haben – dem Ver­fas­ser einer anony­men Schrift, dem eige­nen Bekun­den nach an der Sei­te des Kai­sers ange­reist, war die fei­er­li­che Klei­dung des Kur­fürs­ten einen eige­nen Ein­trag wert: in schwart­zer clei­dung mit gold­gel­ben ban­den gezie­ret, auch einem cami­sol (ärmel­lo­ses Ober­teil) von gold­stuck und gel­ber blu­ma­gi auf schwart­zen hueth nach form kay­ser­li­cher hof­farb”. Der Kai­ser dankt es ihm bei sei­nem Abschied am 10. März, als er zu gnä­digs­ter con­te­sta­ti­on kay­ser­li­cher affec­tion gegen dem chur­fürst­li­chen haus Bayrn” einen Hut mit blau­en federn an statt der weis­sen und rothen” trägt. Dann schenkt der 40-jäh­ri­ge Leo­pold I. dem erst 18-jäh­ri­gen Max Ema­nu­el eine reich von die­man­ten ver­sez­te und auff 6.000 reichs­tha­ler geschätz­te seit­ten­wehr (Degen mit ver­zier­tem Gür­tel)”, die der Kur­fürst voll Freu­de allen umbher­ste­hen­ten hoff-cava­lie­ren” zeigt.

Sehnsucht nach Ruhm und Ehre

2019-altoettinger-dioramenschau-max-emanuel1 Foto: Roswitha Dorfner
Altöttinger Dioramenschau – Schaubild zur "Heiligen Allianz". Das Dioramenbild zeigt Kurfürst Max Emanuel (r.) neben Kaiser Leopold I., davor zwei bayrische Palastgardisten und zwei Stängler. Im Hiuntergrund die Barockkulisse des Kapellplatzes, wo kaiserliche und bayerische Truppen Aufstellung genommen haben.

Um die Hei­li­ge Alli­anz gegen die Tür­ken zu schmie­den, hat­ten sich die bei­den Fürs­ten einen wun­der­tä­ti­gen Gna­den­ort aus­ge­sucht. Der Regen trüb­te das baro­cke Bild, nicht aber den Eifer und den Ehr­geiz des Kur­fürs­ten. Mit Max Ema­nu­el ende­ten drei Jahr­zehn­te Frie­den in Bay­ern, die sei­nem Vater, Kur­fürst Fer­di­nand Maria (16361679, Kur­fürst ab 1651) den Bei­na­men Paci­fi­cus – der Fried­lie­ben­de” ein­ge­bracht hat­ten. Der Drei­ßig­jäh­ri­ge Krieg war lan­ge her, des­sen Fol­gen dem 18-jäh­ri­gen Max Ema­nu­el nur aus Erzäh­lun­gen bekannt. Das eben­so prunk­vol­le wie domi­nan­te Geba­ren des fran­zö­si­schen Herr­schers Lud­wig XIV. (16381715) aller­dings hat­te sich auch bis zu Max Ema­nu­el herumgesprochen.

Und sehr prä­sent war dem eben­so lebens­lus­ti­gen wie phan­ta­sie­be­gab­ten Barock­fürs­ten die Vor­stel­lung von Ruhm und Ehre, die ein Feld­herr erwer­ben konn­te. Der Hei­li­gen Alli­anz von 1681 folg­te das Wie­ner Defen­siv-Bünd­nis” gegen Frank­reich und gegen das Osma­ni­sche Reich und schließ­lich der Sieg gegen die Tür­ken 1683, die schon zum zwei­ten Mal nach 1529 die Stadt Wien bela­gert hat­ten. Die erfolg­rei­che Teil­nah­me Max Ema­nu­els an der Schlacht am Kah­len­berg brach­te ihm den Ruf eines her­aus­ra­gen­den Feld­herrn ein und fünf Jah­re spä­ter nach der Erstür­mung Bel­grads war der blaue Kur­fürst” – wie er wegen sei­ner blau­en Uni­form genannt wur­de – in ganz Euro­pa als Tür­ken­be­zwin­ger” bekannt; der Kai­ser ernann­te ihn zum Gene­ra­lis­si­mus und zum Rit­ter des Ordens vom Gol­de­nen Vlies. Die Erfol­ge ermu­tig­ten den jun­gen Kur­fürs­ten zu einer selbst­be­wuss­ten Außen­po­li­tik – für die ihm jedoch die Res­sour­cen fehlten.

"Erlöse uns, Herr, von Seuchen, Hunger und Krieg"

Altöttinger Dioramenschau: "Die heilige Allianz". Das Volk beobachtet die Aufstellung der Truppen am Kapellplatz.

Mit sei­nen 110.000 Bewoh­nern war Bay­ern klein im Ver­gleich zum Rest des deut­schen Rei­ches mit rund 23 Mil­lio­nen Bewoh­nern; die land­wirt­schaft­li­che Pro­duk­ti­on reich­te gera­de Mal für die Eigen­ver­sor­gung. Im fran­zö­sisch-habs­bur­gi­schen Dau­er­kon­flikt spiel­te Bay­ern für König Lud­wig XIV. und Kai­ser Leo­pold I. vor allem auf­grund sei­ner geo­gra­fi­schen Lage eine Rol­le – als Puf­fer­staat, den sie für ihre Inter­es­sen ein­set­zen konn­ten. Max Ema­nu­el streb­te den­noch nicht weni­ger an als die Wie­der­her­stel­lung des alten Glan­zes sei­nes Hau­ses und die voll­gül­ti­ge Sou­ve­rä­ni­tät Bay­erns. Ohne Erfolg: Als wäh­rend des Spa­ni­schen Erb­fol­ge­kriegs (17011714) das Erbe des letz­ten spa­ni­schen Habs­bur­ger Königs Karl II. aus­ge­foch­ten wur­de, lan­de­te Max Ema­nu­el – der auf­sei­ten der Fran­zo­sen kämpf­te – ab 1706 im Exil. Zwar konn­te er 1715 als Kur­fürst nach Bay­ern zurück­keh­ren, doch die erwünsch­te Königs­wür­de blieb ihm ver­wehrt. Die Gren­zen sei­ner Groß­macht­träu­me wur­den Max Ema­nu­el aber bereits wäh­rend der Tür­ken­feld­zü­ge auf­ge­zeigt, die rund 20 Mil­lio­nen Gul­den ver­schlan­gen und etwa 30.000 Bay­ern das Leben kosteten.

Das Volk nahm es hin: Erlö­se uns, Herr, von Seu­chen, Hun­ger und Krieg” beginnt ein altes Gebet, das im 17. Jahr­hun­dert sehr oft gespro­chen wur­de und drei­er­lei offen­bart: Ers­tens den tie­fen Glau­ben, zwei­tens den täg­li­chen Über­le­bens­kampf des ein­fa­chen Vol­kes und drit­tens die fes­te Über­zeu­gung, dass man an den eige­nen Lebens­um­stän­den sowie­so nichts ändern kön­ne. Tat­säch­lich erstarr­te die Gesell­schaft ange­sichts mate­ri­el­ler Abhän­gig­kei­ten, stän­di­scher Schran­ken, undurch­schau­ba­rer Rechts­ver­hält­nis­se und einer rigo­ro­sen abso­lu­tis­ti­schen Herr­schaft. Bun­tes Leben gab es nur ganz oben: An ita­lie­ni­schen Komö­di­en, Tur­nie­ren, Feu­er­wer­ken und Mas­ken­fes­ten erfreu­ten sich die rund fünf Pro­zent Prä­la­ten, Rit­ter und Adli­gen; die ande­ren 95 Pro­zent bezahl­ten mit Leib­ei­gen­schaft, Armut und har­ter Arbeit. Allein zwei Drit­tel der Bevöl­ke­rung waren Bau­ern, Knech­te und Mäg­de oder Tagelöhner.

Die gesell­schaft­li­chen Schran­ken erschie­nen die­sen als unüber­wind­bar und doch über­wan­den vie­le ganz rea­le Schran­ken – trotz Armut pil­ger­ten sie nach Alt­öt­ting zur Gna­den­mut­ter und brach­ten ihr Opfer­ga­ben. Auch wenn der Kapell­ge­gen­schrei­ber Johann Heu­gl 1658 über gelt­mängl” (Geld­man­gel) klagt, die Kapell­ver­wal­ter 1659 von jet­zi­gen schwe­ren zei­ten und dem min­der­wert des lieb­see­li­gen getraidt” schrie­ben und in der Kapell­rech­nung von 1672 die kleine“Summe mit dem Hin­weis auf die unver­mö­gen­heit der undert­hon­nen, wel­che (…) nit vill ybri­ges zum opfern haben” ent­schul­digt wird – die Men­schen pil­ger­ten und spen­de­ten auch das Weni­ge, das sie ent­beh­ren konnten.

Sonnenfinsternis, Kometen und "Türkengefahr"

Altöttinger Dioramenschau: "Die heilige Allianz". Blick von oben auf die Truppen am Kapellplatz.

Der Chro­nist Gabri­el Küp­fer­le ver­si­cher­te, dass Tau­sen­de Wall­fah­rer aus allen Stän­den an diser gna­den­statt (…) zuver­sicht, zuflucht, hülff” such­ten und reli­giö­se Erneue­rung fan­den. Etwas ver­är­gert war er indes­sen über den zah­len­mä­ßig hohen Pil­ger­strom im Jahr 1654, als eine tota­le Son­nen­fins­ter­nis die Men­schen in Welt­un­ter­gangs­stim­mung ver­setz­te – so spot­te­te er über calen­der­ma­cher”, die lan­ge vor Ein­tritt der Son­nen­fins­ter­nis am 12. August 1654 durch ihr (…) när­ri­sche phan­ta­sey­en (…) gros­se forcht und klein­mü­tig­kei­ten” geweckt hät­ten, wodurch die Seel­sor­ger in Alt­öt­ting mit gros­sen zulauff” und den gant­zen lan­gen tag” besetz­ten Beicht­stüh­len zu kämp­fen hat­ten. Der in Astro­no­mie geschul­te Chro­nist konn­te sich die Phä­no­me­ne erklä­ren, nicht jedoch die ein­fa­chen Leu­te, denen Bil­dung ver­wehrt blieb.

Beson­ders unheim­lich mag man­chen Zeit­ge­nos­sen 1665 der Schweif des Hal­ley­schen Kome­ten vor­ge­kom­men sein, der sich von Osten nach Wes­ten erstreck­te und so an eine ganz rea­le Gefahr aus dem Osten erin­ner­te. Auch gebil­de­te Theo­lo­gen hat­ten schon die tür­ki­sche Gefahr beschwo­ren. Die Angst vor der Aus­deh­nung des Osma­ni­schen Rei­ches kam immer wie­der von neu­em hoch. Schon seit rund drei Jahr­hun­der­ten for­der­ten die Tür­ken das christ­li­che Euro­pa her­aus. Was im Rah­men der mit­tel­al­ter­li­chen Kreuz­zü­ge begann, erreich­te spä­tes­tens mit der Schlacht bei Niko­po­lis 1396 eine euro­päi­sche Dimen­si­on und dräng­te sich mit ver­schie­de­nen Vor­stö­ßen immer nach­hal­ti­ger ins Bewusst­sein der Men­schen. Auch wenn christ­li­che Staa­ten sich mit den Osma­nen ver­bün­de­ten, um ihre eige­nen Inter­es­sen gegen christ­li­che Kon­kur­ren­ten durch­zu­set­zen und auch wenn Jeru­sa­lem längst ver­lo­ren war – der Kreuz­zugs­ge­dan­ke beglei­te­te die Tür­ken­krie­ge wei­ter, die Angst vor Ver­nich­tung nicht nur der phy­si­schen, son­dern auch der geis­tig-ideel­len Exis­tenz schweiß­te Her­ren und Knech­te, Adel und Volk zusammen.

Eine Silberfigur da, ein buntes Holzbildchen dort

Altöttinger Dioramenschau: der Ausschnitt aus der Darstellung "Opfergaben an das Heiligtum" zeigt das Altöttinger Gnadenbild.

Auch vor die­sem Hin­ter­grund ist zu ver­ste­hen, dass Max Ema­nu­el die baye­ri­sche Neu­tra­li­täts­po­li­tik auf­gab und an der Sei­te des habs­bur­gi­schen Kai­sers eine Alli­anz gegen die Tür­ken schmie­de­te. Der Kur­fürst hat­te die Gefahr erkannt, die von einem Fall Wiens nicht nur für Bay­ern son­dern für ganz Euro­pa aus­ging. Und dass sich Max Ema­nu­el auch um das geis­ti­ge Erbe sorg­te, bewei­sen sei­ne zahl­rei­chen Auf­ent­hal­te in Alt­öt­ting: Er bedank­te sich nach dem Erfolg bei Wien 1683, da, woher er sein löwen-muth und glück­haff­ten feld­zug emp­fan­gen zu haben erken­ne­te (…): bey Maria, der mäch­ti­gen her­sche­rin der heer­scha­ren zu Oet­ting” (Georg Schil­ch­ers Alten-Oeting­er Histo­ry). Der Kur­fürst weih­te der Alt­öt­tin­ger Mut­ter­got­tes eine halb­manns­gro­ße Sil­ber­fi­gur – eine Figur von ihm selbst, wie er auf Knien betet. Und er kam noch wei­te­re Male, u.a. 1685; 1688 bedank­te er sich für sei­nen glück­haff­ten feld­zug, in wel­chem er so kühn (…) die berühm­te ves­tung Bel­grad sambt dem schloß mit stür­men­der hand über­wäl­ti­get” hat­te. 1691 ver­mach­te er der Gna­den­mut­ter Wei­he­ga­ben im Wert von 18.000 Gulden.

So viel hat­ten die ein­fa­chen Pil­ger nicht zu spen­den, doch Dank für erfolg­te Ret­tung zoll­ten auch sie der Gna­den­mut­ter, wie Mira­kel­bü­cher und Chro­nis­ten berich­ten: u.a. pil­ger­te die 16-jäh­ri­ge Maria Cata­ri­na von Linz nach Alt­öt­ting – bar­fuss und bei Was­ser und Brot –, um der Gna­den­mut­ter ein bun­tes Holz­bild­chen zu brin­gen, weil sie auf der Flucht vor tür­ki­schen Sol­da­ten zur Zeit der Bela­ge­rung Wiens einem rei­ßen­den Gebirgs­fluss ent­kam, obwohl selbst star­ke Män­ner vom was­ser­schwall fort­ge­ris­sen und ver­schluckht wur­den”. Ein groß gemal­te Opfer­ta­fel” spen­de­te 1684 der Regi­ments­koch Peter Gers­ten­brandt: Ihm waren sechs für die Feld­kü­che bestimm­te unga­ri­sche oxen unver­hofft in die Ton­au gesprun­gen” und als er sie wie­der ein­fan­gen woll­te, wur­de er von tür­ki­schen Sol­da­ten über­rascht, die ihm 2 tedt­li­che hib in khopf und armb sambt 2 stich auf die brust” ver­setz­ten und ihn liegenließen.

Lebensnahes Gewand

Schatzkammer-altoetting-wallfahrtsdom Foto: Roswitha Dorfner
Beinahe wäre die kleine Gnadenkapelle unter diesem Wallfahrtsdom "verschwunden". – Modell des von Zuccalli geplanten Doms in der Neuen Schatzkammer, Haus Papst Benedikt XVI., in Altötting.

Was blieb aus die­ser Zeit? Die Erin­ne­rung von Pil­gern und die Erin­ne­rung an einen Kur­fürs­ten, der zwar sei­ne gro­ßen poli­ti­schen Zie­le ver­fehl­te, aber dafür umso mehr auf dem Gebiet der Archi­tek­tur und der bil­den­den Küns­te erreich­te: Mit Max Ema­nu­el hielt das euro­päi­sche Roko­ko Ein­zug in Bay­ern, er nahm den Bau des neu­en Schlos­ses Schleiß­heim wie­der auf und ließ das Schloss Fürs­ten­ried errich­ten. Auch dank Max Ema­nu­el genießt Bay­ern heu­te eine bedeu­ten­de Stel­lung in der euro­päi­schen Kunst­ge­schich­te. Indi­rekt sind ihm die Kir­che und das Klos­ter der Thea­ti­ner sowie das Lust­schloss Nym­phen­burg zu ver­dan­ken, die sein Vater Fer­di­nand Maria aus Dank für die Geburt sei­nes Soh­nes bau­en ließ.

Der baro­cke Bau­wahn hät­te bei­na­he auch Alt­öt­ting kom­plett ver­än­dert: Fer­di­nand Maria hat­te sei­nem Hof­bau­meis­ter Enri­co Zuc­cal­li (16421724) nicht nur den Bau der Neu­en Chor­her­ren­stö­cke” 1674 – 1680 über­tra­gen; er soll­te auch eine rie­si­ge baro­cke Kir­che über der Gna­den­ka­pel­le errich­ten. Weil das Geld knapp wur­de, schei­ter­te das Vor­ha­ben. Ein sol­cher Wall­fahrts­dom wäre eine wür­di­ge Unter­kunft für die Kapel­le gewor­den; er wür­de aber auch die Sicht auf die Barock­bau­ten ver­sper­ren, die die Kapel­le umge­ben und dem Platz auch bei Regen eine pracht­vol­le Aus­strah­lung ver­lei­hen. Eben­so wür­de er den Blick auf die Kapel­le ein­däm­men, den Blick auf das klei­ne beschei­de­ne Haus der Mut­ter­got­tes, das mit jedem Pil­ger, der Votiv­ta­feln bringt, ein neu­es, leicht ver­än­der­tes Kleid erhält – nicht ganz so präch­tig und prunk­voll wie das schwar­ze Gewand des Kur­fürs­ten Max Ema­nu­el, dafür aber umso lebensnaher.

Text: Micha­el Glaß

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