
Fünf Verwaltungseinheiten unter einem Dach: am 22. September hat der neue Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor, Prälat Klaus Metzl, die umgestalteten Räume der Bischöflichen Administration/Haus Papst Benedikt XVI. gesegnet. Am 26. September konnten sich auch Besucher einen Eindruck verschaffen.
Mit dem Pfarrverbandsbüro, dem Verwaltungszentrum, der Kapell-Administration, dem Museum/Neue Schatzkammer und mit der Wallfahrtskustodie gibt es in Altötting gleich fünf Verwaltungseinheiten, für die allesamt der Stadtpfarrer, Administrator und Wallfahrtsrektor Klaus Metzl verantwortlich ist. Seit der Amtszeit von Metzls Vorgänger Prälat Günther Mandl seien die Verantwortlichkeiten nach und nach auf eine Person gebündelt worden, wie Metzl am 22. September zurückblickte; die Verwaltungseinheiten aber blieben getrennt. Diese Trennung hat nach dem Umbau nun ein Ende: alle Einheiten befinden sich nun in dem Gebäude der Bischöflichen Administration/Haus Papst Benedikt XVI. – und dank des Umbaus sind alle nun auch über einen zentralen Eingang zu erreichen.

Seit März liefen die Baumaßnahmen, die nun im September abgeschlossen wurden. Durchgeführt wurden sie unter enormen Zeitdruck und oft während des laufenden Verwaltungsbetriebes, wie Bauleiter Wolfgang Wenger erklärte. Baulich stand er gleich vor mehreren Herausforderungen: es galt Historisches und Modernes unter einen Hut zu bringen; zu beachten waren die Auflagen des Denkmalschutzes ebenso wie die aktuellen des Brandschutzes; zugleich gab es technischen Anforderungen im Bereich der EDV zu erfüllen.Laut Metzl ist diese Mehrfach-Herausforderung geglückt. Der Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor freute sich sowohl über eine neue Struktur, mit der die Kirche ein offenes und freundliches Gesicht zeigen wolle.

Am 22. September überreichte Bauleiter Wenger einen symbolischen Schlüssel an Prälat Metzl. Hier waren unter anderen auch Altbischof Wilhelm Schraml sowie eine Delegation aus dem Bistum Passau mit etwa Finanzdirektor Dr. Josef Sonnleitner zugegen. Am 26. September konnten Besucher im Rahmen eines Tags der offenen Tür einen Blick in die neuen Räume werfen.
Text: Michael Glaß, Fotos: Roswitha Dorfner
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Früher waren Museum/Neue Schatzkammer/Kapell-Administration/Verwaltungszentrum auf der einen und Pfarrverbandsbüro auf der anderen Seite voneinander durch eine Mauer getrennt. Die Wallfahrtskustodie war bei den Kapuzinern angesiedelt. Jetzt sind alle unter einem Dach. Eine Tür im Erdgeschoss verbindet nun die beiden Gebäudetrakte (siehe Bilder).