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Soziales

Mit Maria zu Jesus – Tag des Altöttinger Marienwerks

Michael Glaß am 14.09.2021

2021 09 13 aoelfb tag des marienwerks1 Foto: Roswitha Dorfner
Tag des Altöttinger Marienwerkes: Marienwerks-Vorsitzender Domkapitular i.R. Msgr. Josef Fischer beim Ave-Mariengruß vor der Gnadenkapelle.

Mit Maria Jesus folgen – dies hat Domkapitular i.R. Msgr. Josef Fischer am Tag des Altöttinger Marienwerkes am 12. September den Mitgliedern der Gebetsgemeinschaft ans Herz gelegt.

Der Vor­sit­zen­de des Mari­en­werks hielt die Pre­digt zum Fest­got­tes­dienst in der St. Anna-Basi­li­ka und spen­de­te nach­mit­tags den Segen mit der Kopie des Gna­den­bil­des. Ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm ver­mit­tel­te einen Ein­druck von den viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben der Gemeinschaft.

Dazu zählt ins­be­son­de­re die Musik: Ein Ensem­ble aus Kapell­chor und Kapell­or­ches­ter des Alt­öt­tin­ger Mari­en­wer­kes gestal­te­ten den Got­tes­dienst unter der Lei­tung von Max Jäger mit Mozarts Mis­sa bre­vis“ in B‑Dur (KV 275) gewohnt ein­drucks­voll. Ein Ensem­ble der Alt­öt­tin­ger Kapell­sing­kna­ben und Mäd­chenkan­to­rei, der weit über die Land­kreis­gren­zen hin­aus bekann­te Chor unter Lei­tung von Her­bert Hager, prä­sen­tier­te sein Kön­nen bei einem Mari­en­sin­gen in der Basi­li­ka am Nachmittag.

Impressionen vom Tag des Altöttinger Marienwerkes

Vor­sit­zen­der Msgr. Fischer und Geschäfts­füh­rer Josef Herr­mann begrüß­ten Mit­glie­der und Gäs­te im Haus am Kapell­platz 18 zur Begeg­nung und zum Aus­tausch. Dort waren auch die Türen zur Diora­men­schau geöff­net, die im Gebäu­des des Mari­en­wer­kes beher­bergt ist und in über 20 Schau­bil­dern von der Geschich­te der Wall­fahrt zu Unse­rer Lie­ben Frau in Alt­öt­ting erzählt.

Die Gebets­ge­mein­schaft, die sich neben der Pfle­ge der Musik am Gna­den­ort auch der För­de­rung der Wall­fahrt und der Mari­en­fröm­mig­keit ver­schrie­ben hat, hielt tra­di­tio­nell auch ein Ave, einen Mari­en­gruß vor der Gna­den­ka­pel­le mit anschlie­ßen­dem Segen ab, den die Alt­öt­tin­ger Hof­mu­sik musi­ka­lisch gestaltete.

In sei­ner Pre­digt beton­te Msgr. Fischer mit Bezug auf das Tages­evan­ge­li­um über das Chris­tus­be­kennt­nis des Petrus und die ers­te Ankün­di­gung von Lei­den und Auf­er­ste­hung Jesu“ (Mk 8, 27 – 35): Raus aus der Kom­fort­zo­ne und hin­ein in die Begeg­nung mit Jesus – Das tut der Kir­che, allen Chris­ten, und der Gesell­schaft not und gut.“ Denn gera­de in unse­ren Zei­ten der Kri­se kom­me es dar­auf an, her­ab­zu­stei­gen, sich zu beschei­den, sich ein­zu­rei­hen in eine welt­wei­te Soli­dar­ge­mein­schaft, wie­der Mensch zu wer­den. Der Pre­di­ger beton­te: Jede(r) von uns hat von Gott dem Vater her Auf­trag und Sen­dung, eine ein­ma­li­ge, unver­wech­sel­ba­re und nicht dele­gier­ba­re Beru­fung.“ Maria kön­ne uns hier­bei als Vor­bild dienen.

Text: Micha­el Glaß, Fotos: Ros­wi­tha Dorfner