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Primizsegen der Brüder Samariter

Michael Glaß am 27.10.2020

2020 10 26 aoelfb nachprimiz brueder samariter fluhm1 info-icon-20px Foto: Roswitha Dorfner
Br. Michael Kassler Sam. FLUHM (2.v.l.) und Br. Martin Thaller Sam. FLUHM (3.v.l.) feierten in der Altöttinger Basilika Nachprimiz. Im Bild mit dem Ordensoberen der Brüder Samariter, Bruder Gabriel Hüger (l.), und Wallfahrtsrektor Prälat Dr. Klaus Metzl (r.) bei der Feier der Eucharistie.

Zwei Neupriester der Ordensgemeinschaft der Brüder Samariter FLUHM, die im September 2021 ins Altöttinger St. Magdalena einziehen werden, haben am 21. Oktober in der Altöttinger St. Anna-Basilika ihre Nachprimiz gefeiert. Nach dem Gottesdienst spendeten Br. Michael Kassler Sam. FLUHM und Br. Martin Thaller Sam. FLUHM den Primizsegen.

Am 29. Sep­tem­ber waren die bei­den jun­gen Män­ner in Klein-Maria­zell von Chris­toph Kar­di­nal Schön­born OP aus Wien zu Pries­tern geweiht wor­den. Am Got­tes­dienst am 21. Okto­ber nahm auch der Ordens­obe­re der Brü­der Sama­ri­ter, Bru­der Gabri­el Hüger teil.

Alt­öt­tings Stadt­pfar­rer und Wall­fahrts­rek­tor Prä­lat Dr. Klaus Metzl äußer­te sich erfreut, die bei­den Neu­pries­ter der Ordens­ge­mein­schaft in unse­rer Mit­te zu haben“. Er hof­fe, dass durch die jun­gen Pries­ter mit Elan und mis­sio­na­ri­schem Eifer das Wort Got­tes ver­kün­det wird“. Bit­ten wir den Herrn im Gebet, dass er wei­ter­hin jun­ge Män­ner und Frau­en für den Auf­trag und die Sen­dung Jesu beru­fe“, so Metzls Anliegen.

2020 10 26 aoelfb nachprimiz brueder samariter fluhm2 info-icon-20px Foto: Roswitha Dorfner
Br. Michael Kassler Sam. FLUHM (l.) und Br. Martin Thaller Sam. FLUHM spendeten in der Altöttinger Basilika den Primizsegen.

Pri­mi­zi­ant Br. Mar­tin, der mit Br. Micha­el sowie Stadt­pfar­rer Metzl und Br. Gabri­el die hl. Mes­se zele­brier­te, dank­te für die Ein­la­dung und stell­te das hl. Mess­op­fer in die Flam­me der Lie­be des Unbe­fleck­ten Her­zens Mari­ens“ – so lau­tet auch die voll­stän­di­ge Bezeich­nung des Ordens­na­mens FLUHM. Ein Pries­ter kann nichts aus sich selbst, ein Pries­ter gehört nicht sich selbst, er gehört Gott – jeder Pries­ter darf wer­den, was er ist: ein Kind Got­tes“, beton­te Br. Martin.

Neu­pries­ter Br. Micha­el ver­wies in sei­ner Pre­digt auf das Evan­ge­li­um über die Auf­for­de­rung zur Wach­sam­keit“ (Lk 12, 39 – 48): Der Men­schen­sohn kommt in einer Stun­de, in der ihr es nicht erwar­tet“, beton­te er. Der hl. Pau­lus habe erklärt, dass der Zugang zu Gott“ auf dem gläu­bi­gen Ver­trau­en basie­re. Ent­spre­chend gel­te für alle Gläu­bi­gen, ihr Herz für Gott zu öff­nen. Als wesent­li­che Auf­ga­ben für Chris­ten stell­te Br. Micha­el her­aus: Barm­her­zig­keit üben, für ande­re beten und den apos­to­li­schen Glau­ben verbreiten.

Um einen Pri­miz­se­gen zu erhal­ten, müs­se man min­des­tens ein Paar Schu­he durch­lat­schen“, zitier­te Br. Micha­el eine weit­ver­brei­te­te Über­lie­fe­rung. Tat­säch­lich waren vie­le Gläu­bi­ge in der St. Anna-Basi­li­ka vor Ort und nah­men ger­ne nach dem all­ge­mei­nen Pri­miz­se­gen die Spen­dung eines Ein­zel­se­gens an.

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner