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Wallfahrten

Mosaike aus der Wallfahrt

Redaktion am 28.09.2021

2021 09 28 aoelfb wallfahrtsmosaike viechtach2 Foto: Roswitha Dorfner
Wallfahrer aus Viechtach kommen in Altötting an.

Dank der 3-G-Regel sind nun auch Wallfahrten wieder leichter durchzuführen. Im beliebten Pilger-Monat September und Ende August kamen zahlreiche Gruppen und auch einzelne Pilger in Altötting an – hier eine kleine Auswahl:

400 Rosenkränze gebetet

Das war eine Über­ra­schung für die 50 Fuß­wall­fah­rer aus Viech­t­ach, als sie am 28. August ihr Pil­ger­ziel erreich­ten: Mit offe­nen Armen kam ihnen in der Kapu­zi­ner­stra­ße ihr Pfar­rer Mar­kus Mei­er ent­ge­gen: Schön dass ihr gekom­men seid!“ Gemein­sam zogen sie unter Glo­cken­ge­läut zum Kapell­platz, umrun­de­ten die Gna­den­ka­pel­le und erreich­ten die Stift­s­pfarr­kir­che, um dort gemein­sam Pil­ger­got­tes­dienst zu fei­ern. Das Vor­trags­kreuz durf­te die­ses Jahr Pil­ger­ju­bi­lar Alfred Aumül­ler tra­gen; zum 20. Mal war er dabei. Auch Pil­ger­ur­ge­stein Xaver Hol­ler, mit sei­nen 89 Jah­ren der ältes­te Teil­neh­mer, war mit von der Par­tie. Schon als Minis­trant sei er flei­ßig gewall­fahr­tet, wie er berich­te­te. Selbst ein Teil­stück des Jakobs­wegs hat der rüs­ti­ge Seni­or­pil­ger schon zurück­ge­legt. Das Ankom­men bei der Gna­den­mut­ter von Alt­öt­ting ist ein herr­li­ches Gefühl und jedes Mal beim Ein­zug etwas Beson­de­res“, stell­te Pil­ger­lei­ter Alfred Kas­per­bau­er fest. Zugleich zoll­te er allen Mit­pil­gern sei­nen Respekt, die um 3 Uhr früh­mor­gens auf­ge­stan­den und nach der Bus­fahrt bis Fal­ken­berg sich um 4.30 Uhr mit dem Segen von Dia­kon Sepp Schlecht im Ruck­sack auf den 35 km-Weg gemacht hat­ten. Coro­na-beding gin­gen die Viech­ta­cher heu­er nur an einem Tag; sonst waren sie drei Tage unter­wegs. Selbst Pil­ger aus Furth im Wald hat­ten sich ange­schlos­sen. Begleit­fahr­zeug und Rot­kreuz­ler, an alles wur­de bei die­ser Wall­fahrt gedacht. Wofür sich Pil­ger­lei­ter Alfred Kas­per­bau­er beson­ders bedank­te: Die 50 Wall­fah­rer bete­ten unter­wegs acht Rosen­krän­ze; zusam­men also 400 Rosen­krän­ze bis Altötting. 

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

Christus begegnen

Wer ist für mich Jesus Chris­tus und wie begeg­ne ich ihm, wel­che Bibel­stel­le ist für mich posi­tiv, wel­che nega­tiv?“ – die­se und ähn­li­che Glau­bens­fra­gen beschäf­tig­ten die Fuß­pil­ger aus Bene­dikt­beu­ern wäh­rend ihrer drei­tä­gi­gen Fuß­wall­fahrt nach Alt­öt­ting. Betend tra­fen sie am 28. August am Kapell­platz ein, umrun­de­ten die Gna­den­ka­pel­le und hiel­ten kurz Sta­tio vor dem Gna­den­bild. Für P. Rai­ner Reit­mai­er war die­se Wall­fahrt sehr wich­tig, wie er bestä­tig­te. Gera­de in schwie­ri­gen Zei­ten suchen die Men­schen die Nähe Mari­ens. Glück­lich war Wall­fah­re­rin Maria Zau­ner, dass sie es wie­der geschafft hat­te“ – zum 25. Mal war sie nach Alt­öt­ting mar­schiert, mit dabei ihr Mann Anton, der das Begleit­fahr­zeug fuhr. In der St. Kon­rad-Kir­che wur­de abschlie­ßend ein Pil­ger­got­tes­dienst gefeiert.

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

Kleine Wunder

Ein traum­haf­tes Wet­ter wäh­rend der vier­tä­gi­gen Fuß­wall­fahrt nach Alt­öt­ting war den 30 Teil­neh­mern aus Berg im Gau beschie­den – eben Jubi­lä­ums­wet­ter, denn zum 25. Mal war Alt­öt­ting das Pil­ger­ziel. Nach ihrer Ankunft am Gna­den­ort am 5. Sep­tem­ber kurz vor 11 Uhr vor­mit­tags hat­ten die Pil­ger noch Zeit, den Klos­ter­markt am Kapell­platz zu besu­chen, bevor sie am Got­tes­dienst in der Basi­li­ka teil­nah­men. Kapu­zi­ner­pa­ter Andre­as Kai­ser wies in sei­ner Pre­digt auf die klei­nen Wun­der im Leben“ hin; die­se sei­en ein Vor­ge­schmack auf den Him­mel.“ Wir soll­ten wie­der ler­nen Gott zu dan­ken; außer­dem uns mit Ver­ständ­nis begeg­nen, damit das Leben lebens­wert wird“. Begeg­nung sei gera­de auf einer Wall­fahrt mög­lich. Beson­ders dank­te Br. Andre­as den Fuß­pil­gern aus Berg im Gau mit Pil­ger­lei­ter Hans Wol­fel­sper­ger: Erholt’s Euch von Euren Stra­pa­zen und kommt’s ger­ne wie­der zu uns!“

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

Premiere

Sei­nen ers­ten Ein­satz in der Wall­fahrts­seel­sor­ge, die Rad­pil­ger der Kol­ping­fa­mi­lie Tegern­heim in Emp­fang zu neh­men, meis­ter­te der Guar­di­an der Brü­der Sama­ri­ter, Gabri­el Maria Hüger (sie­he S. 15), bes­tens; und dies obwohl er eine Stun­de war­ten muss­te, ehe die 41 Rad­pil­ger aus Tegern­heim am 4. Sep­tem­ber ein­tra­fen. Pfar­rer und Kol­ping-Prä­ses Andre­as Kuni­szew­ski zele­brier­te den Got­tes­dienst in der St. Kon­rad-Kir­che. Lang­wei­lig wur­de es P. Gabri­el in der Zeit des War­tens nicht, konn­te er doch im Gespräch mit dem Tegern­hei­mer Pries­ter, der mit dem Auto nach Alt­öt­ting gekom­men war, sei­ne Pol­nisch-Kennt­nis­se auf­fri­schen. Der Weg ist das Ziel, unser gan­zes Leben haben wir ver­schie­de­ne Zie­le vor Augen, und unser gan­zes Leben ist ein Glau­bens­weg, nichts ande­res“, stell­te Pfar­rer Kuni­szew­ski fest. Die­ser Glau­bens­weg per Rad­wall­fahrt nach Alt­öt­ting fand unter Lei­tung von Pil­ger­lei­ter Gün­ter Fle­xe­der und Ehe­frau Gabi heu­er übri­gens zum 30. Mal statt.

Text und Foto: Ros­wi­tha Dorfner

2021 09 28 aoelfb wallfahrtsmosaike tegernheim

Vorbildlicher Seelsorger

Da das Wet­ter fürs Wochen­en­de unbe­stän­dig vor­aus­ge­sagt war, hat die Rad­pil­ger­grup­pe unter der geist­li­chen Lei­tung von Pas­saus Dom­propst i.R. Hans Striedl (l.) die geplan­te Tour um einen Tag vor­ver­legt. Bes­tens gerüs­tet mit dem Rei­se­se­gen mach­ten sie sich am 9. Sep­tem­ber um 8.30 Uhr ab Pas­sau auf den Weg und tra­fen u.a. mit einem Zwi­schen­stopp in Marktl – wobei auch das Papst­ge­burts­haus besich­tigt wur­de – um 18 Uhr am Pil­ger­ziel ein. Zwi­schen 58 und 77 Jah­ren alt waren die Teil­neh­mer, die in Hau­zen­berg, Weg­scheid, Obern­zell und Pas­sau leben, und seit Striedls Kaplans­zeit mit­ein­an­der befreun­det sind. Alt­öt­tings Stadt­pfar­rer Prä­lat Klaus Metzl begrüß­te die Rad­pil­ger vor der Gna­den­ka­pel­le, bevor sich die­se zum Über­nach­tungs­quar­tier ins Alt­öt­tin­ger Fran­zis­kus­haus bega­ben. Eine Rad­wall­fahrt die­ser Art wer­de laut Striedl alle Jah­re durch­ge­führt – Nach­ah­mung sehr empfohlen.

Text und Foto: Ros­wi­tha Dorfner

2021 09 28 aoelfb wallfahrtsmosaike dompropst

Gelübde eingelöst

Die Fuß­wall­fahrt der Ober­land­ler aus Rosen­heim (Schloss­berg) und Umge­bung kann auf eine über 200-jäh­ri­ge Pil­ger-Tra­di­ti­on zurück­bli­cken; der soge­nann­te Auer Bitt­gang“ geht auf das Gelüb­de von ver­zwei­fel­ten deut­schen Sol­da­ten zurück, die den Russ­land­feld­zug Napo­le­ons 1812 über­lebt hat­ten. Unter Lei­tung von Rupert Hil­le wur­de die Tra­di­ti­ons­wall­fahrt heu­er durch­ge­führt; Coro­na-bedingt nicht im Mai um Mut­ter­tag, son­dern am 10./11. Sep­tem­ber. Nach Umrun­den der Gna­den­ka­pel­le zogen die 85 Wall­fah­rer mit dem Pil­ger­kreuz vor­an in die St. Anna-Basi­li­ka. Alt­öt­tings Stadt­pfar­rer i.R. Prä­lat Gün­ther Man­dl dank­te den treu­en Fuß­pil­gern fürs Glau­bens­zeug­nis und emp­fahl: Nehmt Eure Sor­gen und Nöte nicht mit nach Hau­se, son­dern legt sie der Gna­den­mut­ter zu Füßen.“ Am Ende des Got­tes­diens­tes wur­den Pil­ger­ju­bi­la­re geehrt. Rupert Hil­le ent­ließ sei­ne Ober­land­ler Pil­ger, unter denen sich auch eine Teil­neh­me­rin aus Lechtal/​Tirol befand, mit der Bit­te, auch zu Hau­se regel­mä­ßig den Rosen­kranz zu beten.

Text und Foto: Ros­wi­tha Dorfner

2021 09 28 aoelfb wallfahrtsmosaike oberlandler

Bewundernswert

Von idea­lem Pil­ger­wet­ter wäh­rend ihrer Fuß­wall­fahrt nach Alt­öt­ting konn­te die Pil­ger­grup­pe aus Berg­lern am 11. Sep­tem­ber nicht unbe­dingt berich­ten: gleich zu Beginn wur­den sie von einem Stark­re­gen über­rascht, und völ­lig durch­nässt mar­schier­ten nur acht Pil­ger eisern wei­ter – der grö­ße­re Teil der Grup­pe ließ sich abho­len, um sich zu Haus umzu­zie­hen und dann die Wall­fahrt fort­zu­set­zen. Es ist bewun­derns­wert, wel­che Stra­pa­zen ihr auf Euch nehmt“, dank­te Kapu­zi­ner­pa­ter Br. Mari­nus Par­zin­ger den Pil­gern, ins­be­son­de­re den Ver­ant­wort­li­chen mit Pil­ger­lei­ter Sepp Stangl und dem lang­jäh­ri­gen Vor­trags­kreuz­trä­ger Sebas­ti­an Fal­ter­mai­er. Mit Ver­weis auf Wor­te von Papst Bene­dikt XVI. bezeich­ne­te er eine Wall­fahrt als einen Auf­bruch zum leben­di­gen Gott“. Br. Mari­nus emp­fahl, sich vor allem der Mut­ter­got­tes anzu­ver­trau­en: Im Blick auf Maria ler­nen wir die Güte, Demut und Groß­zü­gig­keit im gläu­bi­gen Ver­trau­en, denn: Maria ist unse­re Schwes­ter im Glauben!“

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

Zeit des Schweigens

Die 134 Teil­neh­mer der 42. Ruper­ti­wink­ler Fuß­wall­fahrt aus Tei­sen­dorf und Umge­bung konn­ten am 12. Sep­tem­ber als krö­nen­den Abschluss“ des zwei­tä­gi­gen Pil­ger­gan­ges einen Got­tes­dienst in der Basi­li­ka fei­ern. Der stellv. Wall­fahrts­rek­tor, Br. Mari­nus Par­zin­ger, dank­te allen Pil­gern fürs Kom­men, und er gra­tu­lier­te zugleich allen, die am Fest­tag Mariae Namen mit der Got­tes­mut­ter Namens­tag fei­ern“. Das Pil­gern bezeich­ne­te er als eine Zeit des Schwei­gens, Betens und Sin­gens. Hier­bei kön­ne jeder für sich die Fra­gen ver­tie­fen: Wer ist Jesus für mich, wel­chen Platz nimmt Er in mei­nem Leben ein? Auch wenn wir nicht auf jede Fra­ge eine Ant­wort bekä­men, für Br. Mari­nus steht fest: Jesus geht mit uns, ist unter uns, gibt uns Kraft in unse­rem Leben als Chris­ten.“ Die Pil­ger­lei­te­rin der Ruper­ti­wink­ler Fuß­wall­fahrt, Loni Aschau­er (im Bild rechts) freu­te sich sehr, dass sich trotz Pan­de­mie so vie­le Teil­neh­mer ange­schlos­sen hat­ten – kein Wun­der bei dem spät­som­mer­li­chen Wetter.

Text und Foto: Ros­wi­tha Dorfner

2021 09 28 aoelfb wallfahrtsmosaike rupertiwinkler

Treue Pilger

Herz­lich begrüß­te Alt­öt­tings Stadt­pfar­rer und Wall­fahrts­rek­tor Klaus Metzl am 11. Sep­tem­ber die Pil­ger­grup­pe aus Bam­berg; zuvor hat­te er sie zur Gna­den­ka­pel­le ein­be­glei­tet. Beson­ders dank­te er Weih­bi­schof Her­wig Gössl, der die Wall­fah­rer im Gebet beglei­te­te und mit ihnen in den drei Tagen am Gna­den­ort Got­tes­diens­te fei­er­te; außer­dem Kaplan Chris­ti­an Wohl­fahrt sowie die Orga­ni­sa­to­ren, die Geschwis­ter Pius Schie­le und Ire­ne Schumm, die dafür sorg­ten, dass trotz Pan­de­mie die Tra­di­ti­ons­wall­fahrt fort­ge­setzt wer­den konn­te. Metzl erin­ner­te an den Besuch von Papst Bene­dikt XVI. in Alt­öt­ting, der sich am 11. Sep­tem­ber zum 15. Mal jähr­te, und emp­fahl den 80 Pil­gern aus Ober­fran­ken eine eben­so inni­ge Mari­en-Ver­eh­rung, wie sie unser Vater Bene­dikt pfle­ge. Die Brü­cke über Maria zu Jesus beschäf­tig­te Weih­bi­schof Gössl mit Blick auf das Sonn­tags-Evan­ge­li­um (Mk 8,2735). Gössl erklär­te: Jesus ist nicht ein Mes­si­as für poli­ti­sche Umstür­ze, son­dern ande­rer Art“ – wer ihm nach­fol­ge, dem blei­be das Kreuz, Leid und Tod nicht erspart – doch die­ser Weg füh­re zur Auf­er­ste­hung und zum ewi­gen Leben. 

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

Zielgerade des Glaubens

Es ist immer wie­der ein musi­ka­lisch beson­de­rer Moment, wenn die Fuß­pil­ger aus Mond­see ihr Ziel errei­chen: Nicht nur die Brü­der Sama­ri­ter Br. Gabri­el und Br. Mar­tin sowie Vor­trags­kreuz­trä­ger Mar­tin Zau­ner stan­den als Emp­fangs­ko­mi­tee bereit; für den Will­kom­mens­gruß war die Bür­ger­mu­sik­ka­pel­le Mond­see“ gekom­men, um beim fei­er­li­chen Ein­zug über den Kapell­platz zur St. Anna-Basi­li­ka auf­zu­spie­len, außer­dem beim fest­li­chen Pil­ger­got­tes­dienst mit dem Haupt­ze­le­bran­ten Bischof em. Wil­helm Schraml. Am 18. Sep­tem­ber war die Pil­ger­grup­pe unter Lei­tung von Tho­mas Stein­bich­ler am Dult­platz ein­ge­trof­fen, heu­er zum 23. Mal. Bischof Schraml freu­te sich vor allem des­halb, weil sich unter den Pil­ger­grup­pen auch eine Bus­wall­fahrt aus sei­nem Hei­mat­ort Erbendorf/​Opf. befand. Wer zur Got­tes­mut­ter Maria pil­gert, der wird ins Zen­trum unse­res Glau­bens, zu Chris­tus geführt“, bekräf­tig­te er in sei­ner Pre­digt. Eine Wall­fahrt wie die­se bie­te Halt; hier gelang­ten Pil­ger zur Got­tes­mut­ter Maria, die uns stets zu Chris­tus füh­re. Die Got­tes­mut­ter bezeich­ne­te Schraml als Ziel­ge­ra­de unse­res Glaubens. 

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

Christentum anwenden

Immer wenn sich die Pas­sau­er Jugend-Fuß­wall­fahrt nach Alt­öt­ting auf­macht, ist auch die Pil­ger­grup­pe aus Aun­kir­chen auf dem Weg. Coro­na-bedingt muss­ten die Aun­kir­che­ner heu­er ihre Wall­fahrt auf den 18. Sep­tem­ber ver­schie­ben – und abkür­zen: 80 Teil­neh­mer gin­gen unter Lei­tung von Robert Hei­nin­ger ab Rei­schach zu Fuß nach Alt­öt­ting. Kapu­zi­ner­pa­ter Br. Mari­nus Par­zin­ger beglei­te­te sie mit dem Gruß Seid geseg­net im Namen Got­tes“ zur Basi­li­ka. Hier nah­men sie mit wei­te­ren Pil­ger­grup­pen am nach­mit­täg­li­chen Got­tes­dienst teil. Bru­der Gabri­el von den Brü­dern Sama­ri­ter war Zele­brant und Pre­di­ger und erzähl­te die Geschich­te vom Pfar­rer und dem Sei­fen­händ­ler. Auf die Fra­ge des Pfar­rers, war­um trotz der vie­len ver­kauf­ten Sei­fen immer noch so vie­le schmut­zi­ge Kin­der auf den Stra­ßen her­um­lie­fen, ant­wor­te­te der Sei­fen­händ­ler: Die Sei­fe hel­fe nur, wenn man die­se auch anwen­de. Dar­auf der Pfar­rer: So ist es auch mit dem Chris­ten­tum; dies nützt nur, wenn man es eben auch anwendet.“

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

Zum Jubiläum

2021 09 28 aoelfb wallfahrtsmosaike jubilaeums wallfahrt

Eigent­lich ist er immer mit der Pas­sau­er Jugend­fuß­wall­fahrt unter­wegs – Coro­na-bedingt wur­de die­se in vie­le klei­ne Grup­pen-Wall­fahr­ten das Jahr hin­durch an ver­schie­de­ne Pil­ger­or­te in der Diö­ze­se emp­foh­len. So hat sich Rudolf Haber­mann aus Tet­ten­weis, wie auch letz­tes Jahr, allein auf Wall­fahrt bege­ben – in zwei Tagen ist er zu Fuß zur Gna­den­mut­ter nach Alt­öt­ting gepil­gert. Ein Jubi­lä­um konn­te er nach der Ankunft am 18. Sep­tem­ber auch fei­ern: sei­ne 25. Fuß­wall­fahrt. Mit­ge­tra­gen hat Rudolf Haber­mann ein von sei­nem ver­stor­be­nen Vater gefer­tig­tes Pil­ger­kreuz: dar­an befes­tigt sind die 25 ver­schie­de­nen Pil­ger-Kreuz­chen, die Teil­neh­mer bei der Diö­ze­san-Pil­ger­stel­le erwer­ben kön­nen. Bei sei­ner Ankunft traf er vor der Gna­den­ka­pel­le Wall­fahrts­rek­tor Prä­lat Metzl, der ihm, als er vom Sil­ber­nen Pil­ger­ju­bi­lä­um“ erfah­ren hat, spon­tan eine Votiv­ker­ze überreichte.

Text und Foto: Ros­wi­tha Dorfner

Mut für Neues

Mit einer Andacht am Vor­mit­tag und einem Got­tes­dienst am frü­hen Nach­mit­tag lud die kfd (Katho­li­sche Frau­en­gemein­schaft Deutsch­lands) aus Mün­chen-Frei­sing am 25. Sep­tem­ber zur Alt­öt­ting-Wall­fahrt ein. Zum The­ma Frau­en, ist Euch das genug?“ sprach die Fach­be­reichs­lei­te­rin im Erz­bi­schöf­li­chen Ordi­na­ri­at Mün­chen, Dr. Judith Mül­ler. Sie ermu­tig­te die Teil­neh­me­rin­nen über die Rol­le der Frau in Kir­che und Gesell­schaft nach­zu­den­ken, und sich dabei vom Bei­spiel bibli­scher Frau­en inspi­rie­ren zu las­sen. Es brau­che Mut, Glau­ben neu zu for­mu­lie­ren, zu leben und zu ent­de­cken, aber: Wenn wir alle unse­ren gro­ßen Glau­ben zusam­men­le­gen, wird ein neu­er gro­ßer Glau­be erwach­sen, der die Welt ver­än­dert.“ Auch der Weg Mari­ens als Pro­phe­tin, Begna­de­te, Mut­ter, Frau und Jung­frau wur­de nach­ge­zeich­net: Sie sei in ihre Beru­fung hin­ein­ge­wach­sen, furcht­los ihren Weg gegan­gen, trotz man­cher Stol­per­stei­ne, sag­te kfd-Diö­ze­san­prä­ses Sebas­ti­an Heindl, der mit der geist­li­chen Beglei­te­rin Eli­sa­beth Rappl die Andacht gestal­te­te und Zele­brant beim Got­tes­dienst war. Die Diö­ze­san-Vor­sit­zen­de Regi­ne Braun freu­te sich, dass die Wall­fahrt wie­der statt­fin­den konn­te – Pan­de­mie-bedingt jedoch nur in klei­ner Anzahl.

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

440 km hin und zurück

Es ist natür­lich schon eine Erleich­te­rung, wenn man ins­ge­samt 440 Kilo­me­ter mit dem E‑Bike zurück­legt – aber eine respek­ta­ble Leis­tung der vier Rad­pil­ge­rin­nen aus Neu­markt in der Ober­pfalz war es alle­mal. Anfang Sep­tem­ber hat­ten sich die vier Frau­en zwi­schen 57 und 75 Jah­ren – übri­gens zum zwei­ten Mal in die­ser Beset­zung – auf den Weg nach Alt­öt­ting gemacht. Am 4. Sep­tem­ber kamen sie an, am 5. Sep­tem­ber radel­ten sie wie­der Rich­tung Heimat.

Text und Foto: Ros­wi­tha Dorfner

2021 09 28 aoelfb wallfahrtsmosaike neumarkt

Fast wie im Sommer

Die Fuß­pil­ger aus Met­ten kom­men sonst eigent­lich an Pfings­ten. Coro­na-geschul­det wur­de die Tra­di­ti­ons­wall­fahrt auf den Herbst ver­scho­ben. So mar­schier­ten (v.l.) Josef Heigl, Pil­ger­lei­ter Sepp Eiden­schink, Kreuz­trä­ger Sieg­fried Fel­lin­ger und Simo­ne Man­hardt als Met­tener Ver­tre­tung am 10. Sep­tem­ber ab Platt­ling in zwei­tä­gi­ger Fuß­wall­fahrt nach Alt­öt­ting. Und som­mer­lich warm, fast wie zur Pfingst­zeit, war es trotz­dem – fast zu warm für eine Fuß­wall­fahrt, wie sie bei der Ankunft am 11. Sep­tem­ber berichteten.

Text und Foto: Ros­wi­tha Dorfner

2021 09 28 aoelfb wallfahrtsmosaike metten

Vier Tage unterwegs

Dass die Got­tes­mut­ter als Mut­ter der Barm­her­zig­keit Für­spra­che ein­le­ge beim Herrn, dass er uns heil und gesund mache, wünsch­te Alt­öt­tings Wall­fahrts­rek­tor Prä­lat Klaus Metzl beim Got­tes­dienst am 21. Sep­tem­ber in der Gna­den­ka­pel­le. Teil­neh­mer waren Fuß­pil­ger aus dem ober­pfäl­zi­schen Gün­ching, die nach vier­tä­gi­gem Fuß­marsch ihr Pil­ger­ziel erreicht hat­ten. Mehr­mals umrun­de­ten sie die Gna­den­ka­pel­le im Gebet, um ihre Anlie­gen bei der Gna­den­mut­ter von Alt­öt­ting abzu­la­den“. Beson­ders freu­te es Pil­ger­lei­ter Chris­ti­an Wei­gert, dass drei Pil­ger­ju­bi­la­re mit dabei waren: zum 40. Mal Wil­li­bald Götz, zum 35. Mal Josef Gro­mann sowie Rudi Böl­let, der Mes­ner aus Pavels­bach zum 20. Mal.

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

„Du sollst ein Segen sein“

Unter dem Wall­fahrts­mot­to Du sollst ein Segen sein!“ mach­ten sich 30 Fuß­pil­ger aus Waid­ho­fen unter Lei­tung von Pfarr­se­kre­tär Bern­hard Hanke in zwei­ein­halb Tagen auf den Weg zur Gna­den­mut­ter nach Alt­öt­ting. Kapu­zi­ner­pa­ter Sieg­bert May­er begrüß­te die Pil­ger­grup­pe am 25. Sep­tem­ber und beglei­te­te sie das letz­te Stück zum Kapell­platz. Er erin­ner­te an ein Wort von Pater Pio, der im Pil­ger einen Bru­der der betet“ sah. Wall­fah­rer sind Brü­der und Schwes­tern die beten“, beton­te P. Sieg­bert und füg­te hin­zu, was das Wall­fah­ren aus­ma­che: Got­tes Nähe suchen und das Ohr an sein Herz legen.“ In der St. Kon­rad-Kir­che fand im Anschluss ein Pil­ger­got­tes­dienst statt.

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

Glaubenszeichen

Eigent­lich sind die Fuß­wall­fah­rer aus Eichen­dorf tra­di­tio­nell am Pfingst­sams­tag die ers­ten, die am Kapell­platz ein­mar­schie­ren. Coro­na-bedingt muss­te die dies­jäh­ri­ge Wall­fahrt ver­scho­ben und auf eine Tages­etap­pe ver­kürzt wer­den. So war am 25. Sep­tem­ber nach der Früh­mes­se um 5 Uhr Abfahrt mit dem Bus von Eichen­dorf nach Eggen­fel­den. Dann wur­de der Pil­ger­weg bis nach Alt­öt­ting von den 54 Teil­neh­mern zu Fuß zurück­ge­legt, – unter neu­er Lei­tung von Josef Win­nerl. Was die Pil­ger auf dem Glau­bens­weg früh­mor­gens in Got­tes herr­li­cher Schöp­fung beson­ders beein­druck­te: als bei Hirsch­horn die Mor­gen­son­ne den Nebel durch­brach glich das einer strah­len­den Mons­tranz am Him­mel, wie die Wall­fah­rer berichteten.

Text und Foto: Ros­wi­tha Dorfner

2021 09 28 aoelfb wallfahrtsmosaike eichendorf

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