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Alle ziehen nach St. Konrad

Redaktion am 15.02.2021

2021 02 15 aoelfb kloster stkonrad altoetting blick von oben info-icon-20px Foto: Roswitha Dorfner
Daheim bei Bruder Konrad: Blick auf St. Konrad-Kirche und -Kloster, zentrale Wirkungsstätte der Kapuziner in Altötting.

Der Entschluss der Kapuziner in Altötting, sich auf den Standort St. Konrad zu konzentrieren, steht schon länger fest. Zum September 2021 werden die Ordensleute St. Magdalena verlassen. Nun ist klar, wo die Brüder aus St. Magdalena unterkommen werden.

Schon auf dem Pro­vinz­ka­pi­tel 2016 haben die Kapu­zi­ner in Deutsch­land beschlos­sen, ihre Kräf­te am Stand­ort Alt­öt­ting im Klos­ter St. Kon­rad zu bün­deln. Wir kon­zen­trie­ren uns auf einen Ort, der von unse­rem hei­li­gen Bru­der Kon­rad erzählt“, sagt Bru­der Mari­nus Par­zin­ger, der die Lei­tung des neu­en Kon­ven­tes über­neh­men wird.

In den ver­gan­ge­nen Mona­ten such­te die Pro­vinz­lei­tung gemein­sam mit den Ver­ant­wort­li­chen vor Ort nach einer guten Unter­brin­gungs­mög­lich­keit für die Brü­der aus St. Mag­da­le­na, da der Stand­ort St. Kon­rad nicht genug Platz für alle bie­tet. Eine der mög­li­chen Optio­nen bestand dar­in, im Fran­zis­kus­haus auf dem Gelän­de des Sera­phi­schen Lie­bes­wer­kes in Alt­öt­ting einen klei­nen Kapu­zi­ner-Kon­vent mit Platz für bis zu acht Brü­der zu errich­ten. Die­se sehr reiz­vol­le Idee, die die enge Ver­bun­den­heit von Orden und Sera­phi­schem Lie­bes­werk als Kin­der­hilfs­werk der Kapu­zi­ner auch ört­lich noch ein­mal doku­men­tiert hät­te, konn­ten wir aber lei­der nicht wei­ter­ver­fol­gen“, sagt Bru­der Chris­to­pho­rus Goe­der­eis, Pro­vin­zi­al der Deut­schen Kapu­zi­ner­pro­vinz. Die erfor­der­li­chen Bau­maß­nah­men im Fran­zis­kus­haus wären umfang­rei­cher gewe­sen als ursprüng­lich gedacht. Auch finan­zi­el­le Ein­bu­ßen der Ordens­pro­vinz durch die Coro­na-Situa­ti­on spiel­ten eine Rol­le. Man kon­zen­trie­re sich daher nun ganz auf den Kon­vent St. Konrad.

Zwei Brü­der aus St. Mag­da­le­na sind bereits nach St. Kon­rad umge­zo­gen, fünf wei­te­re kom­men ab Sep­tem­ber hin­zu, vier davon wer­den in den Gäs­te­zim­mern des Klos­ters unter­ge­bracht. Für wei­te­re vier Kapu­zi­ner sucht die Pro­vinz­lei­tung noch eine Wohn­mög­lich­keit in unmit­tel­ba­rer Umge­bung des Kon­ven­tes, so dass die­se am gemein­sa­men Leben in St. Kon­rad teil­ha­ben kön­nen. Dazu zeich­nen sich bereits kon­kre­te Lösun­gen ab.

Wir wer­den in St. Kon­rad zusam­men­rü­cken und uns mit einer grö­ße­ren Grup­pe als gedacht den span­nen­den Auf­ga­ben in Alt­öt­ting stel­len“, freut sich Br. Mari­nus Par­zin­ger auf die Zeit ab Sep­tem­ber. Der neue Kon­vent St. Kon­rad wird, Stand heu­te, eine Grö­ße von 19 Kapu­zi­nern haben.

Text: Tobi­as Rau­ser, Foto: Ros­wi­tha Dorfner