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Weltkirche

Gebetsmarathon für ein Ende der Pandemie: Ein „Zeichen, dass wir zusammen stehen“

Michael Glaß am 12.05.2021

2021 05 12 aoelfb rosenkranz gnadenkapelle altoetting info-icon-20px Foto: Roswitha Dorfner
Rosenkranz vor der Altöttinger Gnadenkapelle.

Papst Franziskus hat am 1. Mai einen einmonatigen Gebetsmarathon für ein Ende der Pandemie gestartet. Als einziger Wallfahrtsort in Deutschland wird am 28. Mai Altötting Etappe der weltweiten Initiative sein. Für Wallfahrtsrektor Prälat Klaus Metzl ist dies „eine große Ehre“ und ein wichtiges „Zeichen, dass wir zusammen stehen“.

Im Mai wird nun jeden Abend um 18 Uhr von einem Mari­en­wall­fahrts­ort das Rosen­kranz­ge­bet welt­weit von den Vati­kan-Medi­en übertragen.

Wir sind alle gefor­dert, da wir alle betrof­fen sind“, beton­te Prä­lat Metzl auf Nach­fra­ge. Die Pan­de­mie sei eine welt­wei­te Pla­ge und umso wich­ti­ger sei daher die­ses Zei­chen der Soli­da­ri­tät. Das Gebet sieht der Wall­fahrts­rek­tor als einen ganz wich­ti­gen Mosa­ik­stein“. Schließ­lich sei­en Gebe­te und Bit­ten um Für­spra­che nie­mals nur Ein­zel-Anlie­gen. Im Zusam­men­hang mit der Pan­de­mie den­ke er ins­be­son­de­re an Kran­ke, Ver­stor­be­ne und Ange­hö­ri­ge; an Ärz­te und Pfle­ge­kräf­te, die unter außer­or­dent­li­chen Bedin­gun­gen arbei­ten müs­sen; an Kin­der und jun­ge Leu­te, die auch unter den nöti­gen Maß­nah­men lei­den; und nicht zuletzt an einen mög­lichst bal­di­gen Erfolg der Imp­fung. Wir dür­fen auch nicht die Län­der ver­ges­sen, in denen die Coro­na-Lage beson­ders schlimm ist“, erin­ner­te Prä­lat Metzl.

Der Wall­fahrts­rek­tor füg­te hin­zu: Das Gebet ist auch immer die Grund­la­ge für das Han­deln.“ Chris­ten welt­weit sei­en gefor­dert, zusam­men zu hal­ten und Not zu lindern.

Das Ent­schei­den­de ist, dass jeder mit-betet – dass wir uns alle der Gebets­mei­nung des Paps­tes und sei­ner Anlie­gen anschlie­ßen“, beton­te Prä­lat Metzl.

2021 05 12 aoelfb gebet gnadenkapelle altoetting info-icon-20px Foto: Roswitha Dorfner
Beter in der Altöttinger Gnadenkapelle.

Das Mit-Beten ist frei­lich auch von zuhau­se aus oder in einer Kir­che vor Ort mög­lich. Der Vati­kan über­trägt nicht nur live, son­dern stellt im Inter­net Mate­ri­al zum Down­load zur Ver­fü­gung. Die Über­tra­gung des Gebets aus Alt­öt­ting soll laut Prä­lat Metzl etwa auch auf der Web­site des Bis­tums ver­linkt wer­den, um mög­lichst vie­le zu erreichen.

In Alt­öt­ting wird das Gebet am 28. Mai um 18 Uhr in der Gna­den­ka­pel­le statt­fin­den. Für den Wall­fahrts­ort ist die­ser Ter­min laut Prä­lat Metzl eigent­lich kei­ne gro­ße Umstel­lung: Bei uns ist es ja sowie­so schon eine gute Tra­di­ti­on, jeden Abend um 18 Uhr in der Gna­den­ka­pel­le in den Anlie­gen des Paps­tes und der Kir­che zu beten und Maria als Schutz­frau Bay­erns, aber natür­lich auch der Kir­che anzurufen.“

Text: Micha­el Glaß, Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

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