
Nur einmal im Jahr, am Aschermittwoch, wird sowohl den Altöttingern wie auswärtigen Pilgern die Möglichkeit geboten, bei der traditionellen Gnadenbild-Verehrung „Unserer Lieben Frau“ ganz nah zu sein.

Doch in Zeiten der Corona-Pandemie sind auch kirchliche Traditionen und Gottesdienste am Gnadenort nur unter strenger Einhaltung der staatlich verordneten Sicherheitsvorkehrungen möglich – durch Tragen einer FPP2-Mund-/Nasenschutzmaske, Abstandsregelung wie auch begrenzte Teilnehmerzahlen. So war der Aschermittwoch, 17. Februar, ein anderer; die Gnadenbildverehrung fand aber trotzdem statt.
Sich im Herzen „berühren zu lassen“, der Gottesmutter Maria gedanklich und im Herzen nah zu sein, wie es bei der Gnadenbild-Verehrung in Altötting geschieht, das ist allezeit erlaubt und auch mit Sicherheitsabstand möglich: „Heute ist das Original-Gnadenbild in die Basilika übertragen worden“, erklärte Altöttings Stadtpfarrer Prälat Dr. Klaus Metzl am Aschermittwoch, 17. Februar, den teils verwunderten Gläubigen das Ausweichen von der St. Magdalenakirche in die größere St. Anna-Basilika – nur hier war der erforderliche Sicherheitsabstand gewährleistet. Prälat Metzl versicherte, dass „Maria, als große und mächtige Fürsprecherin gerade in Notzeiten unsere Anliegen ihrem Sohn Jesus unterbreitet – die Gottesmutter ist unsere Wegbereiterin in die himmlische Herrlichkeit.“
Text und Fotos: Roswitha Dorfner
Einen ausführlichen Bericht dazu lesen Sie in der Ausgabe des Altöttinger Liebfrauenboten Nr. 9 – 2021.