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Die Altöttinger Gnadenkapelle ist wieder geöffnet

Michael Glaß am 22.05.2020

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Nähe auf Distanz: Gemeindereferentin Tanja Stadler verweist auf die Abstandsregelung vor und in der Altöttinger Gnadenkapelle.

Zwei Monate lang war die Gnadenkapelle aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen, seit dem 16. Mai ist sie wieder auf – nachmittags von 13 bis 17 Uhr können einzelne Beter nun wieder die Gnadenmutter besuchen.

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Sicherheitskonzept während der Corona-Pandemie: Entweder Einzelpilger/Beter oder Familien dürfen die Altöttinger Gnadenkapelle für rund drei Minuten wieder betreten.

Wenn Wall­fahrts­rek­tor Prä­lat Gün­ther Man­dl von der Gna­den­ka­pel­le spricht, dann nennt er sie oft die gute Stu­be der Mut­ter­got­tes“. Die behag­li­che Atmo­sphä­re in der Kapel­le ist auch auf ihre gerin­ge Grö­ße zurück­zu­füh­ren. Eben jene wur­de ihr jedoch wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie zum Ver­häng­nis: zu hoch ist das Anste­ckungs­ri­si­ko in der klei­nen, engen Kapel­le und so blieb sie aus Sicher­heits­grün­den län­ger geschlos­sen als etwa die St. Anna-Basi­li­ka und die Stift­s­pfarr­kir­che, die ihre Pfor­ten bereits seit dem 4. Mai wie­der geöff­net haben. Zwar ist die Coro­na-Gefahr noch nicht gebannt, doch unter stren­gen Sicher­heits­vor­keh­run­gen kön­nen Besu­cher nun auch wie­der die Gna­den­ka­pel­le betreten.

Am 16. Mai hat die Kapel­lad­mi­nis­tra­ti­on einen ers­ten Pro­be­lauf gestar­tet und die Gna­den­ka­pel­le – ohne offi­zi­el­le Vor-Ankün­di­gung – wie­der auf­ge­sperrt. Weil an die­sem und auch an den fol­gen­den Tagen alles glatt lief, ist die Kapel­le nun jeden Nach­mit­tag von 13 bis 17 Uhr offen. Zugang erhal­ten jedoch immer nur ein­zel­ne Beter – ent­we­der Ein­zel­per­so­nen oder eine Fami­lie mit Kin­dern – für jeweils drei Minu­ten. Zum Sicher­heits­kon­zept gehört außer­dem ein mit Absperr­bän­dern und mit deut­lich sicht­ba­ren Abstands­mar­kie­run­gen gekenn­zeich­ne­ter Kor­ri­dor zum Haupt­ein­gang, wo Besu­cher auf den Ein­lass war­ten. Erst wenn ein Besu­cher die Kapel­le über den süd­li­chen Sei­ten­ein­gang ver­las­sen hat, darf der nächs­te in der Rei­he die Kapel­le über den Haupt­ein­gang an der West­sei­te betre­ten. Der dienst­ha­ben­de Kapell-Mes­ner über­nimmt den Ord­nungs­dienst, unter­stützt wird er von Mit­glie­dern der Pilgerbetreuung.

Das Okto­gon bleibt jedoch vor­erst geschlos­sen. Prä­lat Man­dl erklär­te auf Nach­fra­ge: Dort steht die Live­stream-Kame­ra, die wir nicht abstel­len wol­len, weil die­se sehr belieb­ten Mes­sen aus der Gna­den­ka­pel­le über­all äußerst geschätzt sind. Vie­le Rück­mel­dun­gen errei­chen uns mit der Bit­te, auch nach der Coro­na-Kri­se die­sen Dienst an den vie­len fort­zu­füh­ren, die nicht zur Gna­den­mut­ter kom­men können.“

Viele Pilger zu Pfingsten erwartet

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Ein strenges Sicherheitskonzept ermöglicht seit dem 16. Mai 2020 den Zugang zur Altöttinger Gnadenkapelle. Pilger/Beter tragen Mundschutz und warten in einem mit Bändern abgesperrten Korridor auf den Einlass.

Prä­lat Man­dl berich­te­te auf Nach­fra­ge, dass der Zustrom zur Gna­den­ka­pel­le zuletzt immer mehr zuge­nom­men habe und er rech­net mit vie­len Pil­gern zu Pfings­ten. Zwar sind die gro­ßen Wall­fahr­ten alle abge­sagt, den­noch wer­den vie­le Ein­zel­pil­ger und Fami­li­en erwar­tet. Bis­her gab es laut den Kapell­mes­nern, die mit Mund­schutz am Ein­gang auf die Ord­nungs­re­geln hin­wei­sen, kei­ne grö­ße­ren Schwie­rig­kei­ten. Alle hiel­ten sich an die stren­gen Sicherheitsvorkehrungen.

Text: Micha­el Glaß

Bit­te beach­ten Sie auch das aktu­el­le Wall­fahrts­pro­gramm und aktu­el­le Infor­ma­tio­nen der Alt­öt­tin­ger Kapu­zi­ner! Hier­zu fin­den Sie PDF-Datei­en zum Down­load auf unse­rer Ser­vice-Sei­te.