„Ein Highlight in dieser besonderen Zeit“ – Die Vorbereitungen für den Adoratio-Kongress in Altötting laufen auf Hochtouren

Bald ist es so weit: von 19. Bis 21. November wird der zweite Adoratio-Kongress zur eucharistischen Anbetung in Altötting stattfinden. Die Vorbereitungen laufen – und die Veranstalter sind optimistisch.

„Wir freuen uns sehr, dass der Adoratio-Kongress dieses Jahr wieder stattfinden kann“, sagt Stephan Weiß vom Veranstaltungsservice Joel 3. „Er ist für uns auf jeden Fall ein Highlight in dieser besonderen Zeit und wir sind dankbar, dass wir durch unseren Dienst bei dieser großartigen Form der Verkündigung und Anbetung mitwirken dürfen.“ Stephan Weiß ist einer der Techniker, die sich um den reibungslosen Ablauf des überregionalen und internationalen Kongresses kümmert, der bei seiner Premiere im November 2019 immerhin über 2.000 Teilnehmer anlockte.
Bereits jetzt, Ende September, schaute ein Technik-Team zur Vor-Ort-Besprechung in der Altöttinger St. Anna-Basilika vorbei. Vieles muss organisiert werden: „Beim Kongress wirken verschiedene Technikbereiche zusammen: Lichttechnik, Audiotechnik, Radio- und TV-Übertragung sowie die technische Ausstattung der Basilika“, erklärt Alexander Woiton vom Referat für Neuevangelisierung im Bistum Passau, das die Veranstaltung organisiert. „Das muss gut koordiniert sein: die Schnittstellen zwischen den Bereichen, die Platzierung in der Basilika, die Standorte der Übertragungswagen, die Abläufe, der Aufbau …“ Viel wichtiger aber: die Stimmung. „Bei uns ist vor allem viel Vorfreude da“, sagt Alexander Woiton. Nachdem der Kongress bei seinem Debüt 2019 so großen Anklang gefunden hatte, dann aber im Jahr darauf Corona-bedingt pausieren musste, sind die Veranstalter umso mehr gespannt, wie die Wiederauflage angenommen wird.

Zahlreiche Bischöfe und Redner aus dem In- und Ausland haben ihre Teilnahme bereits zugesagt. Als Referenten und Prediger haben sich u.a. Weihbischof Robert Barron aus Los Angeles, Pater Hans Buob SAC aus Hochaltingen, Kardinal Kurt Koch aus Rom, Sophia Kuby aus Wien, Bischof Bertram Meier aus Augsburg und Bischof Rudolf Voderholzer aus Regensburg angekündigt. Natürlich auch dabei ist Bischof Stefan Oster als Gastgeber; er sagt: „Viele sehnen sich nach einer Erneuerung unserer Kirche – und ich bin überzeugt, dass diese aus der Tiefe ihres geistlichen Lebens, aus der konkreten Nähe unserer Herzen zu Gott kommen wird. Sinn und Zweck von Adoratio ist es, Inspiration und Anregung zu sein, an vielen Orten in Deutschland und darüber hinaus neue Initiativen des Gebets entstehen zu lassen. Und kein Ort in unserem Bistum eignet sich dafür besser als Altötting: Hier wohnt die Gottesmutter, die Anbeterin und Lobpreiserin. Hier öffnen sich Menschen in ihrer Nähe dem Hl. Geist. Und der hilft uns wiederum zu beten.“
Der thematische Schwerpunkt des 2. Kongresses liegt auf der existentiellen Bedeutung der Eucharistie für die Kirche: „Die Kirche lebt aus der Eucharistie“, so der Untertitel der Veranstaltung. Durch Vorträge, Workshops, Zeiten des gemeinsamen Gebets, persönliche Begegnung, sowie einen „Campus“ verschiedener eucharistischer Initiativen in den deutschsprachigen Ländern wird dieses Thema erschlossen.
Text: Michael Glaß / red
Infos und Anmeldung
Adoratio wird durchgeführt vom Bistum Passau, in Kooperation mit den Bistümern Augsburg und Regensburg. Der gesamte Kongress wird auch per Livestream, über den TV Sender EWTN und Radio Horeb übertragen. Die Kongressgebühr pro Person beträgt 40€. Aufgrund der Corona-Situation sind die Plätze begrenzt. Nach derzeitigem Stand ist eine Teilnahme nur unter Beachtung der „3G-Regel“ (getestet, geimpft oder genesen) möglich. „Die Corona-Pandemie, die jetzt noch keine eindeutige Vorhersage für die Situation im November 2021 zulässt, kann kurzfristige Änderungen mit sich bringen, für die die staatlichen Corona-Regelungen ausschlaggebend sein werden“, so Ingrid Wagner, verantwortlich für den Adoratio Kongress in Altötting. Eine Anmeldung ist online möglich: